Fußheberschwäche im Alltag – ein Video zeigt den Unterschied

Eine Fußheberschwäche verändert das Gehen grundlegend. Jeder Schritt erfordert Konzentration, das Stolper- und Sturzrisiko ist hoch. Besonders im häuslichen Umfeld und beim Treppensteigen wird deutlich, wie sehr Betroffene in ihrer Mobilität eingeschränkt sind.

In unserem aktuellen Video zeigen wir eine Patientin mit ausgeprägter Fußheberschwäche zunächst ohne Hilfsmittel: Beim Gehen schleift die Fußspitze über den Boden, es kommt zu einem typischen Steppergang. Auf der Treppe wird die Einschränkung noch deutlicher – der Fuß kann nicht aktiv angehoben werden, jeder Schritt ist unsicher und kraftaufwendig.

Im zweiten Teil des Videos trägt die Patientin das kabellose Fußhebersystem innoSTEP-WL. Der Unterschied ist klar erkennbar:
Der Fuß hebt sich im richtigen Moment, das Gangbild wirkt deutlich flüssiger und sicherer. Auch das Treppensteigen gelingt spürbar besser – kontrollierter, stabiler und mit mehr Vertrauen in die eigene Bewegung.

Aktive Unterstützung statt passiver Stabilisierung

Das innoSTEP-WL arbeitet mit funktioneller Elektrostimulation (FES). Über Elektroden werden gezielte elektrische Impulse an den Peroneusnerv weitergegeben, die eine aktive Kontraktion der Fußhebermuskulatur auslösen. So wird der Fuß während der Schwungphase angehoben – genau dann, wenn es physiologisch erforderlich ist.

Im Gegensatz zu klassischen Orthesen wirkt das System nicht passiv, sondern unterstützt aktiv das natürliche Gangbild. Gleichzeitig wird die Muskulatur regelmäßig aktiviert, was Muskelabbau entgegenwirken und das Nerv-Muskel-Zusammenspiel fördern kann.

Alltagstauglich, diskret und kabellos

Das innoSTEP-WL ist:

  • kabellos und flach

  • unauffällig unter der Kleidung tragbar

  • auch barfuß nutzbar

  • einfach über eine Bluetooth-Fernbedienung einstellbar

Viele Patientinnen und Patienten berichten von einer spürbaren Verbesserung ihrer Mobilität – und damit auch ihrer Lebensqualität.

Kostenübernahme durch die Krankenkasse möglich

Das innoSTEP-WL ist ein verordnungsfähiges Hilfsmittel.
Nach ärztlicher Verordnung und einer entsprechenden Prüfung übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen in vielen Fällen die Kosten ganz oder anteilig. Unser Team unterstützt Sie dabei gern – von der Einreichung der Unterlagen bis zur persönlichen Einweisung in die Handhabung des Geräts.

Weitere Neuigkeiten

Die Behandlung einer Fußheberschwäche mit dem medizinischen Gerät innoSTEP-WL

Was sind die Ursachen einer Fußheberschwäche?

Die Fußheberschwäche ist ein neurologisches Symptom, bei dem der Fuß nicht mehr aktiv angehoben werden kann. Medizinisch wird sie auch als Fußheberparese, Peroneusparese, Peroneuslähmung, Fallfuß oder umgangssprachlich als „Fußheber-Krankheit“ bezeichnet. Allen Begriffen gemeinsam ist das gleiche Problem: Die Ansteuerung der Fußhebermuskulatur ist gestört.
Typisch ist das veränderte Gangbild, der sogenannte Steppergang. Betroffene heben Knie und Hüfte beim Gehen übermäßig an, um ein Hängenbleiben der Fußspitze zu vermeiden.

Weiterlesen »
Zwei Personen mit Fußheberschwäche gehen spazieren

Mehr Sicherheit und Stabilität beim Gehen trotz Fußheberschwäche

Gehen ist für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit – doch bei einer Fußheberschwäche kann jeder Schritt zur echten Herausforderung werden. Betroffene haben Schwierigkeiten, den Vorfuß während der Schwungphase anzuheben. Der Fuß schleift am Boden, das Gangbild wird unsicher und das Risiko zu stolpern oder zu stürzen steigt deutlich.

Weiterlesen »
Ein Ehepaar läuft durch einen Wald, der mit Schnee bedeckt ist.

Schmerzen in der kalten Jahreszeit lindern – mit Bewegung, Alltagstipps und moderner TENS-Therapie

Wenn die Tage kürzer werden, eisige Temperaturen Einzug halten und wir uns häufiger drinnen aufhalten, melden sich bei vielen Menschen auch die Schmerzen zurück. Gerade im Winter klagen Betroffene vermehrt über Rücken-, Gelenk- oder Muskelschmerzen. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Kombination aus Bewegung, kleinen Alltagserleichterungen und moderner Medizintechnik lassen sich Beschwerden auch in der kalten Jahreszeit gezielt lindern.

Weiterlesen »
HELLER MEDIZINTECHNIK auf der MEDICA 2025

MEDICA 2025 – Wir waren dabei!

Die MEDICA 2025 hat einmal mehr gezeigt, wohin sich die Zukunft der Medizin bewegt: Digitalisierung, KI und Robotik prägen die nächsten Schritte im Gesundheitswesen. Mit tausenden Ausstellern und Fachbesuchern aus aller Welt bot die Messe einen einzigartigen Blick auf die Technologien von morgen – und wir waren mittendrin.

Weiterlesen »
Eine Frau behandelt sich selbst mit dem innoSTIM-ET, zur Schmerzreduktion

TENS-/EMS-Geräte für die Schmerztherapie

Schmerzen im Rücken, in den Gelenken oder durch Verspannungen beeinträchtigen die Beweglichkeit und Lebensqualität. Viele suchen deshalb nach einer wirksamen, nebenwirkungsarmen Methode. TENS und EMS Geräte können hier helfen. Mit elektrischen Impulsen lindern sie Schmerzen, stärken die Muskulatur und fördern das Wohlbefinden.

Weiterlesen »
Cookie Consent mit Real Cookie Banner