Hilfsmittel leichter verordnen

Ein Arzt stellt ein Rezept aus. Ein medizinisches Hilfsmittel wird verordnet
Wichtige Informationen für Ärztinnen und Ärzte: Was sich bei der Hilfsmittelversorgung geändert hat. Seit dem 14. Februar 2025 gilt eine gesetzliche Neuerung, die die Versorgung Ihrer Patientinnen und Patienten mit medizinischen Hilfsmitteln erheblich vereinfacht. Ziel der Änderung ist es, langwierige Prüf- und Genehmigungsprozesse zu reduzieren und die Hilfsmittelversorgung schneller und zuverlässiger zu gestalten.

Das hat sich geändert:
Mit der Verabschiedung des Gesetzes im Bundesrat entfällt die zusätzliche Prüfung der medizinischen Notwendigkeit durch Krankenkassen oder den Medizinischen Dienst. Dies gilt, wenn ein Hilfsmittel von Ärztinnen und Ärzten eines Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ) oder eines Medizinischen Zentrums für Erwachsene mit Behinderung (MZEB) verordnet wird – vorausgesetzt, die Einrichtung ist gemäß § 119 SGB V ermächtigt.

Wichtige Hinweise für Verordnungen:
Damit die neue Regelung reibungslos umgesetzt werden kann, sollten Sie Folgendes beachten:

  • Verordnungen durch andere Ärztinnen und Ärzte: Liegt die Verordnung nicht direkt aus einem SPZ oder MZEB vor, genügt eine aktuelle, formlos ausgestellte Empfehlung eines dieser Zentren als Ergänzung.

  • Fristen: Die Verordnung sowie der Kostenvoranschlag des Hilfsmittelversorgers müssen innerhalb von drei Wochen nach Ausstellung bei der Krankenkasse eingereicht werden.

Ihre Vorteile als Verordner:
Die gesetzliche Änderung bringt spürbare Erleichterungen. Sowohl für Sie als auch für Ihre Patientinnen und Patienten:

  • Schnellere Bearbeitung von Anträgen

  • Vermeidung von Widerspruchsverfahren und unnötigen Verzögerungen

  • Bessere Versorgung, insbesondere für Menschen mit Behinderungen, Kinder und Jugendliche

Empfehlung für die Praxis:
Da viele Kostenträger noch nicht vollständig mit der Umsetzung vertraut sind, empfehlen wir, sich bei Rückfragen oder Verzögerungen ausdrücklich auf den § 33 Absatz 5c SGB V zu berufen.

Heller Medizintechnik unterstützt Sie zuverlässig bei der Umsetzung dieser neuen Regelung und steht Ihnen bei allen Fragen rund um die Hilfsmittelversorgung beratend zur Seite.

Weitere Neuigkeiten

Zwei Personen mit Fußheberschwäche gehen spazieren

Mehr Sicherheit und Stabilität beim Gehen trotz Fußheberschwäche

Gehen ist für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit – doch bei einer Fußheberschwäche kann jeder Schritt zur echten Herausforderung werden. Betroffene haben Schwierigkeiten, den Vorfuß während der Schwungphase anzuheben. Der Fuß schleift am Boden, das Gangbild wird unsicher und das Risiko zu stolpern oder zu stürzen steigt deutlich.

Weiterlesen »
Ein Ehepaar läuft durch einen Wald, der mit Schnee bedeckt ist.

Schmerzen in der kalten Jahreszeit lindern – mit Bewegung, Alltagstipps und moderner TENS-Therapie

Wenn die Tage kürzer werden, eisige Temperaturen Einzug halten und wir uns häufiger drinnen aufhalten, melden sich bei vielen Menschen auch die Schmerzen zurück. Gerade im Winter klagen Betroffene vermehrt über Rücken-, Gelenk- oder Muskelschmerzen. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Kombination aus Bewegung, kleinen Alltagserleichterungen und moderner Medizintechnik lassen sich Beschwerden auch in der kalten Jahreszeit gezielt lindern.

Weiterlesen »
HELLER MEDIZINTECHNIK auf der MEDICA 2025

MEDICA 2025 – Wir waren dabei!

Die MEDICA 2025 hat einmal mehr gezeigt, wohin sich die Zukunft der Medizin bewegt: Digitalisierung, KI und Robotik prägen die nächsten Schritte im Gesundheitswesen. Mit tausenden Ausstellern und Fachbesuchern aus aller Welt bot die Messe einen einzigartigen Blick auf die Technologien von morgen – und wir waren mittendrin.

Weiterlesen »
Eine Frau behandelt sich selbst mit dem innoSTIM-ET, zur Schmerzreduktion

TENS-/EMS-Geräte für die Schmerztherapie

Schmerzen im Rücken, in den Gelenken oder durch Verspannungen beeinträchtigen die Beweglichkeit und Lebensqualität. Viele suchen deshalb nach einer wirksamen, nebenwirkungsarmen Methode. TENS und EMS Geräte können hier helfen. Mit elektrischen Impulsen lindern sie Schmerzen, stärken die Muskulatur und fördern das Wohlbefinden.

Weiterlesen »
Cookie Consent mit Real Cookie Banner